Das Kloster San Esteban bereitet sich auf einen digitalen Sprung vor. Bald können Besucher 3D-Technologie nutzen, um das Gelände mit einer noch nie dagewesenen Tiefe zu erkunden. Die Initiative zielt darauf ab, das Kulturerbe durch virtuelle Rundgänge näherzubringen, die zeigen, wie der Ort zu verschiedenen Zeiten aussah, einschließlich Elementen, die die Zeit ausgelöscht oder beschädigt hat.
Wie das Modellieren funktioniert, um die Geschichte zu rekonstruieren 🏛️
Das System basiert auf Laserscans und Fotogrammetrie des aktuellen Zustands des Klosters. Mit diesen Daten erstellen die Techniker dreidimensionale Modelle, die Rekonstruktionen von verschwundenen Bögen, Gewölben und Fresken integrieren. Der Besucher kann mithilfe von Virtual-Reality-Brillen oder Touchscreens zwischen der aktuellen Ansicht und der des 12. oder 18. Jahrhunderts wechseln. Es handelt sich nicht um ein einfaches Video: Es ist eine interaktive Navigation, bei der jede Ecke im Detail untersucht werden kann.
Abschied vom Führer, der dir Geschichten erzählt hat 🎧
Ab jetzt kannst du den Herrn mit dem Regenschirm vergessen, der dir den Kreuzgang erklärt, während du auf dein Handy schaust. Die 3D-Technologie erledigt die Arbeit, und das ohne müde zu werden. Allerdings, falls die virtuelle Realität versagt, kannst du dich immer damit trösten, einen echten Stein anzusehen. Schließlich wartet das Kloster seit Jahrhunderten darauf, dass jemand es ohne Filter betrachtet, wenn auch nur digitale.