Ryanair schließt das Geschäftsjahr mit einem Rekordgewinn von 2.260 Millionen Euro ab, 40 % mehr als im Vorjahr. Die Billigfluggesellschaft hat die Verzögerungen bei den Boeing-Auslieferungen und die Volatilität der Treibstoffkosten dank höherer Tarife und einer ungebrochenen Reisenachfrage gut gemeistert. Mit 208,4 Millionen Passagieren (+4 %) und Einnahmen von 15.540 Millionen Euro zeigt das Unternehmen, dass nicht der Himmel die Grenze ist, sondern der Ticketpreis ✈️
Wie Ryanair die Boeing-Krise und den Treibstoff managt 🔧
Ryanairs Strategie zur Umgehung der Boeing-Probleme basiert auf der Optimierung der aktuellen Flotte und dem Druck auf die Hersteller. Obwohl die Verzögerungen bei den Auslieferungen der 737 MAX die Expansion beeinträchtigen, hat die Fluggesellschaft Strecken mit hoher Dichte priorisiert und Frequenzen angepasst, um die Auslastung zu halten. Was den Treibstoff betrifft, wurde die Unsicherheit durch den Krieg im Iran mit finanziellen Absicherungen und einer chirurgischen Kostenkontrolle ausgeglichen. Das Ergebnis ist ein effizientes Modell, das jedes Flugzeug und jeden Euro des Passagiers maximal ausnutzt.
Ryanair verdient so viel, dass selbst die Boeing-Verzögerungen profitabel sind 💰
Während Boeing Verzögerungen anhäuft und die Passagiere mehr für das Fliegen auf engem Raum zahlen, reibt sich Ryanair die Hände. Die Fluggesellschaft hat die Krise in ein Geschäft verwandelt: Weniger neue Flugzeuge bedeuten weniger Konkurrenz und mehr Macht, die Tarife zu erhöhen. Und da der Treibstoff steigt, haben sie ihn bereits abgesichert. Das heißt, wenn das Flugzeug zu spät kommt, steigt der Ticketpreis; und wenn das Öl in die Höhe schießt, steigt auch der Gewinn. Am Ende verliert nur der Reisende, der mehr für einen Sitzplatz bezahlt, der am Gate noch reklamiert wird.