Das Sprintrennen des GP von Kanada hinterließ in Brackley ein beunruhigendes Bild: George Russell drängte seinen Teamkollegen Kimi Antonelli in einer Kurve nach außen, was zu einer Berührung führte, die den Italiener ins Gras schickte. Der Vorfall, der Antonelli den zweiten Platz kostete, offenbart eine interne Spannung, die an die Hamilton-Rosberg-Ära erinnert. Russell macht keinen Hehl daraus, dass er seinen Teamkollegen als direkten Rivalen betrachtet.
Der Frontflügel und die Teamdynamik unter Druck 🏎️
Der Kontakt zwischen den beiden Boliden ereignete sich in einem Bereich, in dem Reifenverschleiß und Bremstemperatur kritisch sind. Russell schloss die Ideallinie am Kurveneingang und zwang Antonelli in ein Übersteuern, das die Frontaerodynamik des W16 beeinträchtigte. Der Abtriebsverlust am Frontflügel des Italieners destabilisierte das Heck und führte zu einem Blockieren der Hinterradbremse. Das Team muss die Funkkommunikation und die Strategie des Fahrermanagements überprüfen.
Zwillingsbrüder, aber nur mit einem Schlüsselsatz 🔧
Wenn das so weitergeht, werden sie beim nächsten Teamessen Trennwände aus Plexiglas auf dem Tisch brauchen. Russell scheint Gefallen daran gefunden zu haben, mit dem Neuling den bösen Bullen zu spielen, während Antonelli sich wahrscheinlich fragt, ob das Mercedes-Begrüßungshandbuch ein Kapitel mit dem Titel Wie überlebe ich meinen Teamleader enthält. Als Nächstes werden sie sich wohl um die Nutzung des Rückspiegels im Schichtdienst streiten.