RSF verurteilt Blockade französischer Medien in Niger

11. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Reporter ohne Grenzen hat die Suspendierung von neun französischen Medien in Niger verurteilt, darunter AFP, France 24 und RFI. Die lokale Militärjunta begründete die Maßnahme mit unbelegten Anschuldigungen über Risiken für die nationale Einheit und die öffentliche Ordnung nach einem Aufstand in Mali. RSF bezeichnet die Aktion als missbräuchlich und auf erfundenen Vorwürfen beruhend.

Eine Karte von Niger mit neun roten Kreuzen auf Logos französischer Medien, neben einem zerbrochenen Mikrofon und dem RSF-Logo.

Die Signalunterbrechung als Werkzeug digitaler Kontrolle 📡

Die Suspendierung beinhaltet eine technische Blockade von Satellitensignalen und digitalen Plattformen, von der Tausende von Nutzern betroffen sind. Niger setzt Zensurmechanismen ein, die eine Koordinierung mit Internetanbietern und Telekommunikationsbetreibern erfordern. Diese Aktion schränkt den Zugang zu unabhängigen Informationen ein und zentralisiert den Informationsfluss auf Kanäle, die von der Militärregierung kontrolliert werden, und wiederholt damit Muster, die in anderen autoritären Regimen zu beobachten sind.

Rundfunkstille: der neue Hörerfolg 📻

Die Militärjunta hat entdeckt, dass es einfacher ist, Journalisten zum Schweigen zu bringen, als ihre Berichte zu widerlegen. Mit dieser Maßnahme erzielen sie eine Null-Einschaltquote für France 24 in Niger, eine Leistung, die noch kein Bewertungsalgorithmus zuvor erreicht hatte. Allerdings können die Bürger nun eine absolute Rundfunkstille genießen, ideal zum Meditieren über die nationale Einheit ohne äußere Ablenkungen.