Felix Rosenqvist sicherte sich den Sieg in der umkämpftesten Ausgabe der 500 Meilen von Indianapolis und schlug David Malukas in der letzten Runde um nur 23 Tausendstelsekunden. Álex Palou, der 59 Runden lang führte, fiel nach einem strategischen Fehler in der Box auf den siebten Platz zurück. Für den Schweden ist dies der bedeutendste Triumph seiner IndyCar-Karriere. 🏆
Der technische Faktor, der das Rennen entschied 🔧
Der Unterschied von 23 Tausendstelsekunden erklärt sich durch das Reifenmanagement und die Motorabstimmung. Rosenqvist entschied sich im letzten Stint für einen etwas geringeren Reifendruck und gewann so Traktion in den Kurven 1 und 3. Malukas hingegen behielt eine konservativere Einstellung bei, die ihn in der Endbeschleunigung benachteiligte. Palou verlor seinerseits Zeit, als er nach einer Safety-Car-Phase aufgrund eines Kommunikationsfehlers mit seinem Ingenieur herauskam, was seinen Boxenstopp verzögerte.
Palou, der am meisten führte, aber am wenigsten feierte 😅
59 Runden zu führen, um Siebter zu werden, hat einen Namen: Hochrisikostrategie. Palou fuhr genau in dem Moment in die Box, als sein Team dachte, das Safety-Car würde nicht kommen – aber es kam. Der Katalane musste zusehen, wie diejenigen, die nicht an die Box kamen, ihn überholten, als stünde er an einer roten Ampel. Zumindest tröstet er sich damit, dass er mehr Runden als jeder andere anführte – ein Detail, das aber keine Miete zahlt.