Der Trainer von Barça Femení, Pere Romeu, hat sich in einer Pressekonferenz zum Finale der Copa de la Reina geäußert, das seine Mannschaft am Samstag gegen Atlético de Madrid im Estadio de Gran Canaria bestreiten wird. Romeu betonte die Notwendigkeit, das Spiel mit größter Demut und Konzentration anzugehen, und warnte davor, dass es ein Fehler wäre, bereits an das anschließende Champions-League-Finale zu denken. Der Trainer wies darauf hin, dass die Mannschaft eine sehr geschlossene Leistung bringen müsse, um ein Atlético-Team zu bezwingen, das seit der Übernahme durch José Herrera im Januar seine defensive Stabilität und seine Gefahr im Konter verbessert hat.
Hohes Pressing und emotionale Kontrolle als taktische Schlüssel 🏆
Romeu erläuterte, dass der Schlüssel darin liege, ein konstantes hohes Pressing auszuüben, um den Spielaufbau des Gegners zu verhindern und dessen Kontermöglichkeiten zu minimieren. Der Trainer betonte, dass die Intensität von der ersten Minute an entscheidend sein werde, ebenso wie die emotionale Kontrolle in den Anfangsminuten eines Endspiels, in dem Nervosität jeden Plan zunichtemachen könne. Barça müsse seinen gewohnten Ballbesitz mit einer größeren Aggressivität bei der Rückeroberung des Balls kombinieren, um die schnellen Umschaltbewegungen von Atlético zu neutralisieren – ein Aspekt, den das Trainerteam unter der Woche speziell trainiert hat.
Die Gebrauchsanweisung, um nicht an die Champions League zu denken 🎭
Pere Romeu forderte seine Spielerinnen auf, sich nur auf den Pokal zu konzentrieren, als ob das Champions-League-Finale ein urbaner Mythos oder ein gelöschtes Kapitel der Geschichte wäre. Das Problem ist, dass es bei einem Team, das alles gewonnen hat, darum bittet, die nächste Trophäe zu vergessen, als würde man ein Kind bitten, nicht auf die Süßigkeiten im Regal zu schauen. Wir werden sehen, ob die Anordnung zur Demut rechtzeitig ankommt oder ob, wie in den besten Serien, Atlético auftaucht, um daran zu erinnern, dass es in Endspielen kein Drehbuch gibt.