Die Nachricht offenbart einen offensichtlichen Widerspruch: Während die Geburtenrate aufgrund prekärer Arbeitsverhältnisse und fehlender Unterstützung bei der Kindererziehung einbricht, investieren Unternehmen lieber in Roboter, um die Produktion aufrechtzuerhalten. Anstatt würdige Bedingungen zu garantieren, die Familiengründung ermöglichen, wird der Ersatz von Arbeitnehmern bevorzugt. So offenbart das System seine Priorität: Maschinen vor Menschen.
Automatisierung als Pflaster für ein erschöpftes Modell 🤖
Aus technischer Sicht schreiten Robotik und künstliche Intelligenz voran, um Prozesse zu optimieren und Kosten zu senken. Ohne Vereinbarkeitspolitik und faire Löhne vertieft ihre massenhafte Einführung jedoch die Ungleichheit. Automatisierungssysteme schaffen keine Binnennachfrage und lösen nicht das grundlegende Problem: eine Bevölkerung, die sich keine Kinder leisten kann. Es wird in Sensoren und mechanische Arme investiert, nicht in Kindergärten oder Elternzeit.
Die neue Kita heißt automatisierte Fabrik 🏭
Bald werden wir Roboter mit Schürze sehen, die Plastikbabys die Flasche geben, denn warum Menschen aufziehen, wenn man einen Hydraulikarm programmieren kann, der weder Gehaltserhöhung verlangt noch nachts weint? Die Unternehmen haben den ultimativen Trick entdeckt: Wenn es keine jungen Arbeiter gibt, stellt man Arbeiter aus Metall her. Aber wenn die Maschinen in Rente gehen wollen, sollen sie sich nicht beschweren.