Enrique Riquelme, der 35-jährige Geschäftsmann aus Alicante, der Cox Energy leitet, ist nach Florentino Pérez' Ansage in der Pressekonferenz, in der er Neuwahlen bei Real Madrid ausrief, wieder in die Öffentlichkeit getreten. Pérez forderte den Manager, der in Mexiko lebt und einen mexikanischen Akzent hat, heraus, seine Kandidatur einzureichen. Laut nahestehenden Quellen verhandelt Riquelme bereits mit Citi und Goldman Sachs über die 187 Millionen Euro für die Bürgschaften, 15 % des Vereinsbudgets.
Die Finanztechnik hinter den 187 Millionen 💰
Um die 15 % des Budgets von Real Madrid aufzubringen, greift Riquelme auf Investmentbanken wie Citi und Goldman Sachs zurück. Die Operation besteht aus einer syndizierten Kreditlinie, die die vom Wahlausschuss geforderte Bürgschaft abdeckt. Cox Energy, ein börsennotiertes Unternehmen, stellt seine Bilanz als Sicherheit. Dieser Mechanismus ermöglicht es dem Kandidaten, die Auszahlung eigener Mittel zu vermeiden, indem er die Kreditaufnahmefähigkeit seiner Unternehmensgruppe nutzt. Die Finanzstruktur ähnelt der, die 2006 von anderen Kandidaten verwendet wurde.
Vom Sonnenlicht zur Loge des Bernabéu ⚡
Riquelme, der vom Verkauf von Solarmodulen zum Vorsitzenden eines Energieunternehmens aufstieg, träumt nun davon, die Solarmodule gegen die Scheinwerfer des Bernabéu einzutauschen. Sein mexikanischer Akzent, eine Folge seiner Jahre im Aztekenland, verrät ihn, wenn er über Tiki-Taka spricht. Das Kurioseste ist, dass er für die Bürgschaft seiner Kandidatur mehr Nullen braucht, als die Stromrechnung eines Stadions hat. Wenn es schiefgeht, kann er zumindest sagen, dass er versucht hat, den Verein zu erhellen.