Brittany Karbowski, englische Synchronsprecherin von Rimuru Tempest, hat das Geheimnis hinter der näselnden Stimme des Schleims gelüftet. In einem Interview erklärte sie, dass sie sich die Oberflächenspannung von Wasser kurz vor dem Zerreißen vorstellte, um einen Ton zu erzeugen, der in einem gallertartigen Körper nachhallt. Ein Ansatz, der grundlegende Physik mit stimmlicher Interpretation verbindet.
Oberflächenspannung und Stimmmodellierung in der Animation 🎤
Karbowski wandte ein physikalisches Konzept an: Die Oberfläche einer Flüssigkeit verhält sich wie eine elastische Membran. Für Rimuru versuchte sie, den Klang in dieser Membran einzufangen, um eine nasale Resonanz zu erzeugen. Technisch bedeutete dies, die Position der Zunge und des weichen Gaumens zu verändern und so eine künstliche Echokammer zu schaffen. Das Ergebnis ist eine Stimme, die gedämpft klingt, als würde sie in einem Gel vibrieren, ohne dabei an Klarheit in den Dialogen zu verlieren.
Der Schleim, der spricht, als hätte er eine verstopfte Nase 🤧
Wer hätte gedacht, dass man, um wie ein blaues Wesen mit Isekai-Bewusstsein zu klingen, an Schwimmbäder denken muss. Karbowski hat Rimuru im Grunde in einen laufenden Schnupfen mit Superkräften verwandelt. Das Ironischste daran ist, dass der mächtigste Schleim des Anime seine Stimme einem Trick verdankt, den jedes Kind nachahmt, wenn es sich die Nase zuhält. Science-Fiction braucht manchmal nur ein Schwimmbad und ein bisschen imaginären Schleim.