Die erste Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Teresa Ribera, hob in Brüssel die Rolle Kataloniens beim Aufbau eines demokratischeren und wohlhabenderen Europas hervor. Während der Feierlichkeiten zum Europatag anlässlich des 40. Jahrestages des Beitritts Spaniens zur EU betonte Ribera, dass die Autonomen Gemeinschaften, insbesondere Katalonien, ein Beispiel für Integration und Entwicklung gewesen seien.
Katalonien als technologischer und industrieller Pol im europäischen Ökosystem 🌍
Ribera wies darauf hin, dass Katalonien nicht nur eine Industriehochburg sei, sondern auch Schlüsselprojekte in den Bereichen Innovation und Digitalisierung innerhalb der EU anführe. Sein Startup-Ökosystem, zusammen mit Forschungseinrichtungen wie dem Barcelona Supercomputing Center, positioniere es als strategischen Knotenpunkt für die Entwicklung sauberer Technologien und die Energiewende. Die Region zeige, dass Dezentralisierung die europäische Wettbewerbsfähigkeit fördern könne, ohne den Zusammenhalt zu verlieren.
Brüssel entdeckt, dass Katalonien nicht nur Cava und Touristen exportiert 🍾
Während Brüssel mit Reden und Flaggen feierte, fragte ein EU-Abgeordneter, ob das Lob für Katalonien auch seine Tradition einschließe, Unabhängigkeitsvorschläge in den Papierkorb zu werfen. Ribera, mit der Geduld einer Person, die weiß, dass der "Procés" nicht mehr so gut verkauft wird, antwortete, dass sie es vorziehen, sich auf die Industrie 4.0 zu konzentrieren. Schließlich sei es einfacher, Mikrochips zu verkaufen, als zu erklären, warum ein einseitiges Referendum nicht in die Verträge passe.