Die Asturierin Rosa Castejón, 66 Jahre alt, hat freiwillig fünf präkolumbische Keramikstücke an Kolumbien zurückgegeben, die sie in den 1990er Jahren erworben hatte. Da sie der Ansicht ist, dass sie rechtmäßig diesem Land gehören, organisierte sie ihre Rückgabe mit der kolumbianischen Botschaft in Spanien. Der Botschafter bezeichnete die Geste als einen Fortschritt im Engagement für die Aufwertung des kulturellen Erbes und die Rückführungsprozesse.
Der technische Prozess hinter der kulturellen Rückführung 🏛️
Die Rückgabe erfolgte nach einer koordinierten Zusammenarbeit zwischen der kolumbianischen Botschaft in Spanien, dem Außenministerium und dem Kolumbianischen Institut für Anthropologie und Geschichte. Diese Stellen überprüften die Authentizität und den archäologischen Kontext der Stücke vor ihrem Transport. Die Dokumenten- und Logistikverwaltung umfasste die Herkunftszertifizierung und die spezialisierte Verpackung, um die Unversehrtheit der Objekte während des Lufttransports zu gewährleisten.
Wenn die Rückgabe eines Museums-Briefbeschwerers kostenlos ist 😅
Während manche Sammler an ihren Errungenschaften festhalten, als wären sie ein Drachenschatz, hat Rosa Castejón gezeigt, dass die Rückgabe fremden Eigentums auch ohne Zwischenhändler möglich ist. Allerdings bleibt abzuwarten, ob der nächste Schritt darin besteht, dass jemand freiwillig das WLAN des Nachbarn oder die Plastikdeckel vom Supermarkt zurückgibt. Träumen darf man ja.