Das von Kepler Interactive unterstützte Magazin Reset verschwendet keine Zeit mit der Diskussion, ob Videospiele einen Platz im Museum verdienen. Es geht davon aus, dass sie ihn bereits haben. Mit Essays, Gesprächen und visuellen Geschichten bringt es Entwickler mit Künstlern aus Mode, Architektur und Musik zusammen, zeigt reale Einflüsse und vermeidet defensive Haltungen. Eine Geste kultureller Reife, die im Kontrast zu den Debatten von einst steht.
Wie Reset kulturelle Middleware nutzt, um Brücken zwischen Pixeln und Gips zu schlagen 🎨
Die Publikation beschränkt sich nicht darauf, hübsche Screenshots zu zeigen. Sie analysiert, wie die dynamische Beleuchtung einer Grafikengine eine architektonische Installation beeinflusst oder wie die Farbpalette eines Indie-Spiels eine Textilkollektion prägt. Die technischen Artikel sezieren Prozesse: vom prozeduralen Design bis zur gemeinsamen Kunstrichtung. Kein Getue, nur praktische Beispiele, in denen Code und Kreativität unkompliziert Hand in Hand gehen.
Der ultimative Beweis, dass Spiele Kunst sind: Es gibt bereits Magazine, die das ohne zu Zögern sagen 🏆
Endlich hat jemand erkannt, dass jahrzehntelange Diskussionen darüber, ob Spiele Kunst sind, so war, als würde man fragen, ob Filme Kunst sind, während man Der Pate sieht. Reset kommt mit dem gleichen Selbstvertrauen von jemandem, der weiß, dass er recht hat, und deinen Onkel nicht beim Weihnachtsessen überzeugen muss. Fehlt nur noch, dass jemand ein Magazin herausbringt, das beweist, dass auch DLCs Kunst sind – aber das wäre dann doch zu viel verlangt.