Der ehemalige Präsident von Nintendo of America, Reggie Fils-Aimé, hat bestätigt, dass die NES- und SNES-Classic-Edition-Konsolen als Notfallplan entstanden sind. Angesichts der schwachen Leistung der Wii U und des Mangels an erfolgreichen Titeln dienten diese Geräte dazu, das Geschäft aufrechtzuerhalten, während das Unternehmen die Markteinführung der Switch vorbereitete. Die Serie wurde nicht fortgesetzt, da ihre Hauptfunktion die einer Absicherung war.
Die technische Entwicklung eines Notfallplans 🛠️
Die Mini-Konsolen basierten auf kostengünstiger Hardware mit Software-Emulation. Die NES Classic enthielt 30 Spiele und die SNES Classic 21 Titel, beide mit Funktionen wie Speichern im Ruhemodus. Reggie erklärte, dass diese Geräte nicht als langfristige Produktlinie konzipiert waren, sondern als finanzielles Polster. Sollte die Switch scheitern, würden die Mini-Konsolen das Unternehmen über Wasser halten. Sobald die neue Konsole ihren Erfolg bewiesen hatte, wurde der Plan verworfen.
Nintendo verkaufte Nostalgie, keine Konsolen 😅
Nintendo hat uns also Nostalgie mit einem Hauch von Notfall verkauft. Während wir dachten, es sei eine liebevolle Geste gegenüber den erfahrenen Spielern, gibt Reggie zu, dass es ihr Plan B war, falls die Switch sich als weiterer Fehlschlag erweisen sollte. Im Grunde haben wir einen Rettungsanker in Form einer gelben Spielmodul und lila Knöpfe gekauft. Gut, dass die Switch funktioniert hat, sonst würden sie jetzt die Nintendo 64 Classic mit Super Mario 64 als einzigem Titel verkaufen.