Der ehemalige Präsident von Nintendo of America, Reggie Fils-Aimé, hat die Preisstrategie des Unternehmens erneut auf den Tisch gebracht. Während eines Vortrags an der New York University verteidigte er, dass ihre Spiele selten im Preis sinken, weil sie die besten auf dem Markt seien. Er verglich die Philosophie des Unternehmens mit dem Kunsthandwerk aus Kyoto, einer Stadt, die für ihre Exzellenz in Keramik und Porzellan bekannt ist, und rechtfertigte damit einen fairen Preis, der sich im Laufe der Zeit nicht ändert.
Entwicklung ohne Patches, ein differenzierter technischer Ansatz 🎮
Laut Fils-Aimé veröffentlicht Nintendo vollständige und spielbereite Titel, ohne die massiven Day-One-Updates, die in der Branche vorherrschen. Dies impliziert einen kontrollierteren Entwicklungszyklus, der auf die finale Optimierung des Produkts vor dem Verkauf fokussiert ist. Während andere Unternehmen halbgare Software ausliefern und diese mit Patches fertigstellen, setzt Nintendo auf ein Modell, bei dem der Cartridge oder die Disc von Anfang an das endgültige Spielerlebnis bietet und so seinen stabilen Wert über die Zeit rechtfertigt.
Die Kunst, 60 Mäuse für einen drei Jahre alten Cartridge zu bezahlen 💸
Also, wenn du 2027 ein Nintendo-Spiel kaufst, zahlst du denselben Preis wie 2024, aber mit der Aufregung zu wissen, dass du den Day-One-Patch nicht verpasst. Es ist wie der Kauf einer Vase aus Kyoto: hübsch, handgefertigt und wird nicht mit einem Lehm-Patch auf Version 2.0 aktualisiert. Klar, die Vase verliert nicht an Wert, aber du kannst damit auch kein Mario Kart spielen. Zumindest sorgt der faire Preis dafür, dass dein Geldbeutel jedes Mal mit der gleichen Intensität weint.