Die Drogenkontrollen am Steuer erreichen historische Höchstwerte und zeigen, dass Geldstrafen und Punktabzüge die Fahrer nicht bremsen. Die DGT (Generaldirektion für Verkehr) besteht auf Bestrafung, vermeidet es jedoch, die eigentlichen Probleme anzugehen: fehlende öffentliche Verkehrsmittel in ländlichen Gebieten und zugängliche Rehabilitationsprogramme. Es ist ein Ansatz, der die Einnahmen über die echte Prävention stellt.
Technik zum Erkennen, nicht zum Verhindern 🚦
Die aktuellen Geräte wie Alkoholtester und Speicheltests ermöglichen eine präzise Identifizierung des Konsums von Cannabis, Kokain oder Amphetaminen. Ihre Verwendung beschränkt sich jedoch auf die Sanktionierung. Eine intelligentere Anwendung würde diese Sensoren in Fahrzeugsperrsysteme für Wiederholungstäter integrieren, kombiniert mit Mobilitäts-Apps, die in Echtzeit alternative Transportrouten anbieten. Die Technologie existiert; es fehlt der Wille, sie als Abschreckungsinstrument einzusetzen.
Die DGT und ihr blinder Glaube an die Kreditkarte 💳
Es scheint, als glaube die DGT, die Geldbörse sei das einzige empfindliche Organ des Fahrers. Als ob das Cannabis durch ein Wunder aus dem Körper verschwinden würde, sobald man das Bußgeld sieht. Währenddessen bleibt den Menschen auf dem Land die Wahl zwischen Autofahren oder zu Hause bleiben und fernsehen. Vielleicht installieren sie als Nächstes Kartenlesegeräte an Ampeln: Wenn du positiv bist, zahlst du gleich dort und fährst weiter. Weniger Prävention, mehr Kasse.