Real Madrid: drittes Team aus Madrid mit kontinentaler Perspektive

14. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die aktuelle Situation von Real Madrid zeichnet ein düsteres Bild. Der weiße Klub ist heute das drittbeste Madrider Team mit der besten europäischen Perspektive, hinter Atlético und Rayo Vallecano. Der jüngste Streit zwischen Valverde und Tchouaméni hatte eine unverhältnismäßig große globale Resonanz, ein Echo, das nicht entstanden wäre, wenn die Mannschaft für das Champions-League-Finale qualifiziert gewesen wäre. Der Mangel an kollektiver Intensität ist offensichtlich.

Ein düsteres Bild des leeren Santiago Bernabéu, mit einer Karte Europas, auf der Madrid im dritten Plan hinter Atlético und Rayo leuchtet.

Die taktische Abwesenheit und die Kosten des technologischen Desinteresses ⚽

Auf technischer Ebene fehlt der Mannschaft ein definiertes Pressingsystem und fließende Übergänge. Das Spielmodell ist vorhersehbar geworden: lange Bälle auf die Flügel und auf individuelle Geniestreiche warten. Das Fehlen eines Mittelfelds, das Pässe filtert und mit Übersicht zurückerobert, macht die Abwehr anfällig. Die Daten zu Ballbesitz und gelaufenen Kilometern pro Spiel platzieren Madrid im unteren Bereich von La Liga in Bezug auf den kollektiven Einsatz – eine Metrik, die nicht täuscht.

Mbappé, der König der Heimarbeit ohne Verbindung 📉

Und dann ist da noch Kylian Mbappé, der bestbezahlte Arbeitsverweigerer des Landes. Der Stürmer schont sich für die Weltmeisterschaft, während er bei Madrid nur auf halber Kraft spielt, wie jemand, der nur ins Büro kommt, um den Kaffee warm zu machen. Seine Einstellung erinnert an die Kollegen, die sich freinehmen, wenn Gruppenarbeit ansteht, aber pünktlich zum Teamfoto erscheinen. Wäre der Klub ein Unternehmen, hätte er bereits einen Bericht von der Personalabteilung erhalten.