Real Madrid verlor das Finale der EuroLeague 2025-2026 gegen Olympiacos mit 92-85 in Athen. Die Ausfälle im Kader und ein eklatanter Unterschied bei den Rebounds (42 zu 26) belasteten das weiße Team. Trey Lyles erzielte 24 Punkte in der ersten Halbzeit, verschwand aber nach der Pause, während Olympiacos mit Evan Fournier (20 Punkte) und Alec Peters (16) als Führungsspielern seinen vierten Titel holte.
Die Niederlage beim Rebound: ein Problem des Systems und der Ausführung 🏀
Die Statistik von 42 Rebounds für Olympiacos gegenüber 26 für Real Madrid ist kein Zufall. Ohne einen dominanten Center in der Zone war das weiße Team auf Distanzwürfe angewiesen und konnte keine zweiten Chancen generieren. Auch die Perimeter-Verteidigung versagte: Fournier und Peters erhielten Bälle in bequemen Positionen. Der Unterschied bei den offensiven Rebounds (14 zu 5) erlaubte es Olympiacos, lange Ballbesitze zu halten und das Spieltempo zu kontrollieren. Ohne taktische Anpassungen in der Zone war die Niederlage vorhersehbar.
Lyles: 24 Punkte in der ersten Halbzeit, 0 in der zweiten 😅
Trey Lyles startete wie eine Rakete in der ersten Halbzeit, aber jemand muss ihm in der Pause die Batterien ausgetauscht haben. In der zweiten Halbzeit war seine Präsenz auf dem Spielfeld vergleichbar mit einem vergessenen Milchkarton im Kühlschrank: Er nahm Platz ein, trug aber nichts bei. Währenddessen feierten Fournier und Peters mit dem griechischen Publikum. Madrid ging mit der gelernten Lektion nach Hause: Im Basketball ist eine glorreiche Halbzeit nichts wert, wenn man in der anderen verschwindet.