Raytracing: die Einstellung, die die Leistung deines PCs spaltet

03. May 2026 Publicado | Traducido del español

Ray Tracing hat sich als unangefochtener König der Grafikeinstellungen etabliert, jedoch nicht wegen seiner Schönheit, sondern wegen seines unersättlichen Ressourcenhungers. Die Aktivierung dieser Technologie kann die Bildrate um die Hälfte reduzieren und eine flüssige Erfahrung in eine Diashow verwandeln. Wir analysieren, warum sie so viel verlangt und ob sich das Opfer lohnt. 🎮

Ein PC-Gaming-Bildschirm zeigt zwei Hälften: links mit aktiviertem Ray Tracing, scharfe Reflexionen; rechts ohne, matt. Ein FPS-Messgerät fällt drastisch.

Die technische Last des Echtzeit-Raytracings 🔥

Ray Tracing simuliert das physikalische Verhalten von Licht und berechnet präzise Reflexionen, Schatten und Lichtbrechungen. Dieser Prozess erfordert, dass die GPU Millionen von Strahlen pro Frame verarbeitet, was die dedizierten Kerne (RT Cores) und den Speicher auslastet. Ohne moderne Hardware fällt die Last auf die traditionellen Shader zurück, was die Renderzeit vervielfacht. Deshalb sehen Titel wie Cyberpunk 2077 oder Alan Wake 2 ihre Leistung bei maximaler Aktivierung um die Hälfte reduziert.

Der Kinomodus: 30 FPS und viel Vertrauen 😅

Ray Tracing auf Maximum zu aktivieren ist, als würde man seiner Grafikkarte abverlangen, ein quantenphysikalisches Problem zu lösen, während sie einen Marathon läuft. Das Ergebnis: wunderschöne Schatten und eine Bildrate, die wie ein Ruhepulszähler wirkt. Aber hey, wenn deine Vorstellung von Spaß darin besteht, mit 25 FPS und scharfen Reflexionen in einer Pfütze zu spielen, nur zu. Beschwer dich dann aber nicht, wenn der Gegner dich tötet, bevor du seine Animation siehst.