PyVoroGen druckt Lungenbläschen in 3D für Laborzüchtungen

14. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die Herstellung von Gerüsten für Lungengewebe in vitro war eine ständige technische Herausforderung. PyVoroGen geht dieses Problem mit fortschrittlichem 3D-Druck an und erreicht eine Architektur, die den Alveolen ähnelt. Diese Technologie ermöglicht die Nachbildung der komplexen Alveolarstruktur und erleichtert Regenerationsstudien sowie pharmakologische Tests in kontrollierten Umgebungen.

Nahaufnahme eines 3D-gedruckten Lungengerüsts in Alveolenform, beleuchtet mit blauem und rosa Licht, auf einer Laborplatte.

3D-Druck funktionaler alveolärer Mikrostrukturen

Das System verwendet eine Kombination aus biokompatiblen Hydrogelen und photopolymerisierbaren Harzen. Durch einen Zwei-Photonen-Polymerisationsprozess erzeugt PyVoroGen miteinander verbundene Poren in Mikrometergröße. Die Auflösung erreicht 10 Mikrometer und repliziert die Geometrie der Alveolarsäckchen. Die resultierenden Gerüste erhalten die Zellviabilität über mehr als 30 Tage und ermöglichen die Bildung funktionaler Epithel-Monoschichten.

Ihre Ersatzlungen kommen 2045 (oder früher, wenn der Drucker nicht klemmt)

In der Zwischenzeit verspricht PyVoroGen Laboralveolen, die weder husten noch sich über Verkehrsrauch beschweren. Allerdings muss man warten, bis der Drucker seine Arbeit beendet, ohne dass das Filament klemmt – etwas, das 3D-Druck-Nutzer nur zu gut kennen. Vorerst können Wissenschaftler ruhig atmen: Sie haben ein Alveolarmodell, das keinen Sauerstoff benötigt, um weiter zu funktionieren.