Die Herstellung von Gerüsten für Lungengewebe in vitro war eine ständige technische Herausforderung. PyVoroGen begegnet diesem Problem mit fortschrittlichem 3D-Druck und erreicht eine den Alveolen ähnliche Architektur. Diese Technologie ermöglicht die Nachbildung der komplexen Alveolarstruktur und erleichtert Regenerationsstudien sowie pharmakologische Tests in kontrollierten Umgebungen.
3D-Druck funktionaler alveolärer Mikrostrukturen
Das System verwendet eine Kombination aus biokompatiblen Hydrogelen und photopolymerisierbaren Harzen. Durch einen Zwei-Photonen-Polymerisationsprozess erzeugt PyVoroGen miteinander verbundene Poren in Mikrometergröße. Die Auflösung erreicht 10 Mikrometer und repliziert die Geometrie der Alveolarsäckchen. Die resultierenden Gerüste erhalten die Zellviabilität über mehr als 30 Tage und ermöglichen die Bildung funktionaler Epithel-Monoschichten.
Ihre Ersatzlungen kommen 2045 (oder früher, wenn der Drucker nicht klemmt)
Bis dahin verspricht PyVoroGen Laboralveolen, die weder husten noch sich über Verkehrsrauch beschweren. Allerdings muss man warten, bis der Drucker seine Arbeit beendet hat, ohne dass das Filament klemmt – etwas, das 3D-Druck-Nutzer nur zu gut kennen. Vorerst können Wissenschaftler ruhig atmen: Sie haben ein Alveolarmodell, das keinen Sauerstoff braucht, um weiter zu funktionieren.