Zwei Polizisten aus Miami, Jason Smith und Jonathan Santana, haben Klage gegen Ben Affleck, Matt Damon und ihre Produktionsfirma Artists Equity eingereicht. Der Grund ist der Netflix-Film The Rip, in dem sie behaupten, dass die von den Stars gespielten Charaktere eindeutig auf ihnen basieren, auch wenn ihre echten Namen nicht verwendet werden. Die Beamten argumentieren, dass die Darstellung im Film und dessen Vermarktung sie mit Fehlverhalten und unethischem Verhalten zeigt, was ihren beruflichen und persönlichen Ruf schwer geschädigt hat.
Der technische Prozess der Charakterzuordnung in Drehbüchern 🎬
Die Klage stützt sich auf die Analyse spezifischer Merkmale: Die Kläger behaupten, dass Details wie der Dienstgrad, die Dienstzeiten und bestimmte bekannte Fälle in Miami vom Drehbuchteam recherchiert wurden. In der modernen Filmproduktion ist es üblich, öffentliche Datenbanken und Pressearchive zu nutzen, um fiktive Charaktere zu entwickeln. Das rechtliche Risiko entsteht jedoch, wenn diese Elemente, kombiniert mit der Werbung, eine direkte Identifizierung durch die Öffentlichkeit ermöglichen und so einen Konflikt zwischen kreativer Freiheit und dem Recht am eigenen Bild erzeugen.
Die nächste Fortsetzung: The Rip-Off gegen das Studio ⚖️
Das Kuriosum ist: Wenn die Beamten beweisen können, dass sie die Vorbilder für die Charaktere sind, sollten sie vielleicht wie jeder Nebendarsteller eine Vergütung für die Nutzung ihres Bildes erhalten. Aber Vorsicht: Wenn der Film sie als unethisch darstellt, könnte Afflecks nächste Rolle die eines Verteidigers im Prozess sein. Am Ende ist nur sicher, dass Netflix bereits Material für eine Dokumentation über den Fall hat.