Ein autonomer Wasserstoffbus geriet nach einer plötzlichen Explosion in Brand. Die forensischen Ermittler setzten eine digitale Pipeline ein, um festzustellen, ob ein Schlagloch auf der Straße ein Gasleck verursacht hatte. Dieser Workflow integriert vier Schlüsselwerkzeuge: PC-Crash, FARO Zone 3D, SolidWorks und Lumion. Ziel war es, das Fahrgestell zu rekonstruieren, die Brennstoffzellen zu lokalisieren und den Aufprall zu simulieren, um die Unfallhypothese zu überprüfen.
Dynamische Rekonstruktion und forensische Diagrammerstellung des Unfalls 🚍
Der Prozess beginnt mit PC-Crash, wo die Flugbahn des Busses und der genaue Zeitpunkt des Aufpralls auf das Schlagloch modelliert werden. Diese Software ermöglicht es, die Fahrzeugdynamik nachzubilden und die auf das Fahrgestell wirkenden Kräfte zu berechnen. Anschließend wird FARO Zone 3D verwendet, um die Szene zu diagrammieren: Die Laserscandaten des Unfallorts werden importiert und die Wasserstoffzellen präzise im Rahmen positioniert. Diese Kombination ermöglicht es, die Korrelation zwischen dem Aufprallpunkt und der möglichen Verformung des Gastanks herzustellen. Die millimetergenaue Präzision von FARO ist entscheidend, um kein Detail in der Unfallgeometrie zu übersehen.
Mechanische Validierung und Visualisierung des Strukturversagens 🔧
Mit den Verformungsdaten führt SolidWorks eine Baugruppenanalyse durch, um die Integrität der Halterungen der Brennstoffzellen zu bewerten. Die Aufpralllast wird simuliert und Spannungspunkte werden identifiziert, die die Ventile oder Wasserstoffleitungen gebrochen haben könnten. Schließlich rendert Lumion eine forensische Animation, die die Unfallsequenz vom Schlagloch bis zur Explosion zeigt. Diese Visualisierung dient nicht nur dem Sachverständigengutachten, sondern ermöglicht es den Ermittlern auch, die Beweise in einem technischen Verfahren klar darzustellen.
Wie die forensische 3D-Pipeline die Rückverfolgbarkeit und Beweiskraft der Daten während der Rekonstruktion der Explosion eines autonomen Wasserstoffbusses gewährleistet.
(PS: In der forensischen Pipeline ist es am wichtigsten, die Beweise nicht mit den Referenzmodellen zu vermischen... sonst hat man am Ende ein Gespenst am Unfallort.)