Die 3D-Technologie soll nicht den Pinselstrich des Malers ersetzen, sondern ihm Werkzeuge bieten, um komplexe Kompositionen zu planen oder das Licht zu studieren, ohne eine Leinwand zu beschmutzen. Ein klares Beispiel ist das Scannen einer realen Skulptur, um sie dann digital aus allen Winkeln zu bemalen und diese Informationen anschließend auf die Leinwand zu übertragen.
Virtuelle Modellierung und exakte Referenz für den Künstler 🎨
Programme wie Blender oder ZBrush ermöglichen es, 3D-Modelle von Stillleben, Figuren oder imaginären Landschaften zu erstellen. Der Maler passt die virtuelle Beleuchtung an, dreht das Objekt und studiert die Schatten, bevor er den ersten Pinselstrich setzt. Auch Substance Painter wird verwendet, um Texturen auf dem 3D-Modell vorab zu visualisieren, was Stunden späterer Korrekturen auf dem physischen Träger spart.
Wenn die Staffelei an den Strom angeschlossen wird ⚡
Manche Puristen sagen, dass die Verwendung von 3D Schummeln sei, aber dieselben Leute haben sicherlich geweint, als die Ölfarbe in der Tube erfunden wurde. Jetzt, anstatt drei Wochen damit zu verbringen, eine Hand zu zeichnen, die wie ein Knoten aussieht, öffnest du das 3D-Modell, drehst die Kamera und fertig. Die Technologie malt nicht für dich, aber sie verhindert zumindest, dass du rechtfertigen musst, warum dein Stillleben wie ein Verkehrsunfall aussieht.