Der neuseeländische Regisseur Peter Jackson wurde bei den Filmfestspielen von Cannes mit der Goldenen Ehrenpalme ausgezeichnet. Während eines Meisterkurses blickte der Filmemacher auf seine Karriere und zukünftige Projekte zurück und zeigte sich über die Auszeichnung überrascht. Er erinnerte an Meilensteine wie die Der Herr der Ringe-Trilogie, die 17 Oscars gewann, und reflektierte über seine Entwicklung in der Filmindustrie.
Die Weta-Technologie und der digitale Sprung in der Trilogie 🎥
Jackson erläuterte, wie sein Studio Weta Digital Schlüsselwerkzeuge für Der Herr der Ringe entwickelte. Der Einsatz von Motion Capture für Gollum und die Erstellung computergenerierter Umgebungen markierten einen Wendepunkt im Fantasy-Film. Der Regisseur erklärte, dass diese Fortschritte es ermöglichten, komplexe Szenen ohne physische Sets zu drehen, was Zeit und Kosten optimierte. Die Integration von praktischen Effekten mit CGI prägte seine Arbeitsweise und beeinflusste spätere Produktionen wie King Kong.
Von Mittelerde in die eigene Küche 🍵
Jackson scherzte darüber, wie er von der Führung von Ork-Armeen zu ruhigeren Projekten überging. Er sagte, der Stress, drei Filme hintereinander zu drehen, habe ihm ein paar graue Haare mehr beschert, aber zumindest müsse er den Schauspielern nicht mehr erklären, warum sie spitze Ohren tragen müssten. Er gestand, dass seine nächste große Herausforderung darin bestehe, sich beim Schneiden zwischen Tee oder Kaffee zu entscheiden, was beim Publikum für Gelächter sorgte.