Das Pentagon hat beschlossen, die Kampfbrigaden der US-Armee in Europa von vier auf drei zu reduzieren und damit die Truppenpräsenz auf das Niveau vor 2022 zu senken. Mit rund 80.000 Soldaten auf dem Kontinent erklärte Sprecher Sean Parnell, die Maßnahme fördere die Agenda von America First und setze die NATO-Verbündeten unter Druck, die konventionelle Verteidigung Europas zu übernehmen, nachdem die Truppen aufgrund der russischen Invasion in der Ukraine aufgestockt worden waren.
Taktischer Rückzug: Logistische und abschreckungspolitische Auswirkungen 🛡️
Die Reduzierung einer Brigade erfordert eine Anpassung der Lieferkette und der Stationierungsabkommen in Ländern wie Deutschland und Polen. Seit 2022 hatte die rotierende Verlegung die Fähigkeit zur schnellen Reaktion erhöht, doch nun wird die Ressourceneffizienz priorisiert. Die Kommando- und Kontrollsysteme müssen in die NATO-Streitkräfte integriert werden, die mehr Verantwortung für die konventionelle Abschreckung übernehmen werden. Die Reduzierung hat keine Auswirkungen auf die nuklearen Fähigkeiten oder die strategischen Luftstreitkräfte.
NATO: Jetzt müsst ihr das Abendessen bezahlen und die Verteidigung stellen 💸
Mit diesem Schachzug sagt Trump zu Europa: Liebe Verbündete, hier habt ihr die Schlüssel zum Bunker, aber die Rechnung bezahlt ihr. Die NATO, die bereits daran gewöhnt war, dass Onkel Sam die Kosten übernimmt, muss nun den Geldbeutel zücken, um die Lücke einer Brigade zu füllen. In der Zwischenzeit reibt sich Putin wahrscheinlich die Hände und denkt, dass ihm ein Rabatt auf die Abschreckungsrechnung gewährt wurde. Europa muss seinen Garten mit seinen eigenen Werkzeugen verteidigen.