Der Giro d'Italia beendete seinen Besuch in Bulgarien mit einer Etappe in Sofia, bei der Paul Magnier seine Spitzengeschwindigkeit bestätigte, indem er Jonathan Milan im Sprint besiegte. Der Besuch auf dem Balkan wird jedoch von dem schweren Sturz am Samstag überschattet, der das Team UAE drei Fahrer kostete: Adam Yates, Marc Soler mit Beckenbruch und Jay Vine mit Gehirnerschütterung und gebrochenem Ellenbogen. Nach dem Ruhetag nimmt die Rundfahrt ihren Kurs in Italien wieder auf.
Die Mechanik des Sprints und das Risikomanagement im modernen Peloton 🚴
Magniers Sieg erklärt sich aus seiner Fähigkeit, die Bewegungen des Lidl-Trek-Zugs zu lesen, der Milan auf der Zielgeraden von Sofia anführte. Magnier nutzte den Windschatten und beschleunigte im richtigen Moment, um den Italiener um einen halben Meter zu überholen. Die technische Analyse der vorherigen Etappe offenbart jedoch Fehler bei der Bewältigung schneller Kurven und lockerer Kopfsteinpflaster, Faktoren, die den Massensturz verursachten. Die Teams überprüfen bereits die Funkkommunikationssysteme, um vor gefährlichen Abschnitten zu warnen.
Der Giro entdeckt, dass Bulgarien mehr Schlaglöcher als Podestplätze hat 🕳️
Die Organisation versprach Postkartenlandschaften und erstklassige Straßen, aber das Peloton fand einen Untergrund vor, der wie von einem Maulwurf entworfen wirkte. Drei Fahrer von UAE flogen ohne Flügel durch die Luft, und Marc Soler nahm sich einen Beckenbruch als touristisches Souvenir mit. Wenn die Idee war, dass Bulgarien auf der Radsport-Landkarte erscheint, dann hat es geklappt: Jetzt weiß jeder, wo die schlechtesten Kopfsteinpflaster Europas liegen. Nächster Halt: Italien, wo die Stürze selektiver sind.