Die Entscheidung mehrerer Teams, den traditionellen Spaliergang für Vinicius Jr., den Stürmer von Real Madrid und kürzlichen Gewinner des The Best-Preises, nicht durchzuführen, hat die Debatte über Respekt im spanischen Fußball neu entfacht. Die Geste, die normalerweise einen Champion ehrt, ist zu einem Symbol der Spannungen geworden, die den brasilianischen Spieler umgeben, der in mehreren Stadien Opfer rassistischer Beleidigungen wurde. Der fehlende Konsens zwischen den Vereinen spiegelt einen Bruch im König Fußball wider.
Die VAR-Technologie kann Respekt nicht messen 🤖
Während der VAR perfektioniert wird, um millimetergenaue Abseitsstellungen oder zweifelhafte Handspiele zu überprüfen, gibt es keinen Algorithmus, der Sportlichkeit bewertet. Die Entscheidung, den Spaliergang für Vinicius auszulassen, zeigt, dass Fairplay-Protokolle, anders als Abseitslinien, vom menschlichen Willen abhängen. In einer Umgebung, in der jede Aktion mit 30 Kameras analysiert wird, bleibt der einfache Akt, einem Gegner zu applaudieren, ein technischer blinder Fleck. Die Technologie schreitet voran, aber die Werteerziehung hinkt hinterher.
Geisterspalier: Wenn Tradition optional wird 👻
Am Ende ist der Spaliergang für Vinicius zum neuen Meme des Fußballs geworden: Alle erwähnen ihn, aber niemand macht ihn. Wie der berühmte Spaliergang der Großmutter, den du zu fegen versprichst und nie fegst, haben die Vereine entschieden, dass eine Ehrung eine Option und keine Pflicht ist. Vielleicht ist der nächste Schritt die Installation eines Respektsensors in den Spielertunneln, der einen Alarm auslöst, wenn ein Team beschließt, den Spaliergang nicht zu bilden. In der Zwischenzeit wird Vinicius weiter Titel feiern und die Gegner ihr Recht, nicht zu feiern.