Das Remake von Paper Mario: Die Millenniumspforte ist bereits in den Händen der Switch-Spieler, und mit ihm eine neue Gelegenheit, darüber zu diskutieren, ob die hauseigene Engine von Nintendo mit der Bastelästhetik mithalten kann. Der Titel bewahrt seine Papieressenz, zeigt sich nun aber mit dynamischen Reflexionen und Schatten, die versuchen, einer Welt Volumen zu verleihen, die per Definition flach sein sollte. Das ist nicht einfach.
Hauseigene Engine und Maya: Das digitale Kunsthandwerk hinter dem Pappmaché 🛠️
Das Entwicklungsteam hat interne Nintendo-Werkzeuge zusammen mit Maya verwendet, um jede Papierstruktur und jede Falte der Charaktere zu verfeinern. Die hauseigene Engine kümmert sich um die Verwaltung der neuen Lichteffekte und dynamischen Schatten, die Mario theoretisch wie eine echte Bastelfigur aussehen lassen sollen. In der Praxis ist das Ergebnis ein Spiel, das mit stabilen 60 fps läuft, obwohl einige Hintergründe immer noch diese Schullandschafts-Atmosphäre haben, die wir so mögen. Es gibt keine technischen Wunder, nur handwerkliches Können.
Dynamische Schatten für einen Helden, der immer noch aus Pappe ist ✂️
Niemand soll sich täuschen: Egal wie viele dynamische Schatten man ihm verpasst, Mario bleibt dünner als ein kariertes Blatt Papier. Die Spiegelungen im Wasser sind jetzt hübscher, aber der Klempner ist immer noch eine Bastelfigur mit Beinen. Es ist, als würde man einem Bild eines Grundschulkindes einen goldenen Rahmen verpassen: Es sieht besser aus, aber es bleibt eine Zeichnung. Und hey, niemand soll sich beschweren, denn dieses Mal muss man wenigstens nicht in die Konsole pusten, um zum nächsten Bildschirm zu gelangen.