Álex Palou hat sich zum zweiten Mal in seiner Karriere die Pole Position für die 500 Meilen von Indianapolis gesichert. Das Qualifying, das wegen Regens verschoben wurde, fand am Sonntag mit nur einem Versuch pro Fahrer statt. Palou, der von einer ungünstigen Startposition im Ausfahrtsorder ausging, schaffte es in der ersten Runde gerade einmal auf den elften Platz, konnte sich aber in der endgültigen Entscheidung um die Pole zurückkämpfen und den ersten Platz sichern.
Das mechanische Gleichgewicht als Schlüssel unter Grenzbedingungen 🏎️
Palous Erfolg erklärt sich durch die Fähigkeit seines Teams, die Abstimmung des Monopostos an kaltes und feuchtes Asphalt anzupassen. Mit nur einer verfügbaren schnellen Runde war die Abstimmung entscheidend. Das Auto Nummer 10 von Chip Ganassi Racing zeigte eine stabile Kurvendurchfahrt, die es dem spanischen Fahrer ermöglichte, in den kritischen Abschnitten des Ovals Vollgas zu geben. Die Telemetrie zeigte, dass die Höchstgeschwindigkeit nicht die höchste war, aber die Traktion beim Beschleunigen aus den Kurven machte den Unterschied.
Der Regen, dieser Joker, den niemand bestellt hat 🌧️
Der Regen, wie ein Gast, der ohne Vorwarnung auftaucht und dein Bier trinkt, zwang zur Verschiebung des Qualifyings. Wozu auch eine geordnete Session haben, wenn man 33 verzweifelte Piloten mit nur einem Versuch sehen kann? Palou, der als Elfter startete, musste ganz schön schwitzen. Aber hey, wenn das Wetter schon launisch ist, dann soll es wenigstens einem Spanier gelächelt haben. Allerdings: Am Renntag soll es bloß nicht wieder regnen, sonst wird das Chaos episch.