Eine Umfrage der Asahi Shimbun zeigt, dass 88 % der japanischen Eltern die Ausweitung der Sexualerziehung in Schulen befürworten. Darüber hinaus halten 71 % die derzeitige restriktive Klausel im Lehrplan für unnötig. Der Forscher Shuhei Horikawa erklärt, dass diese Eltern, die ohne diese Ausbildung aufgewachsen sind, sich nicht in der Lage fühlen, dieses Wissen zu Hause zu vermitteln, und es vorziehen, dass die Bildungseinrichtungen dies übernehmen.
Die restriktive Klausel bremst aktualisierte Inhalte aus 🚫
Die fragliche Klausel schränkt die Vermittlung von Themen wie Verhütungsmethoden oder sexueller Vielfalt ein und reduziert den Inhalt auf einen grundlegenden biologischen Ansatz. Um den Lehrplan zu aktualisieren, müssten die Richtlinien des Bildungsministeriums geändert werden. Horikawa deutet an, dass Eltern, die ihre mangelnden Werkzeuge erkennen, einen strukturellen Wandel unterstützen, der es Lehrkräften ermöglicht, präzisere und an die jugendliche Realität angepasste Materialien zu verwenden.
Das verlorene Handbuch der Generation ohne Sexualerziehung 📘
Es stellt sich heraus, dass japanische Eltern, Experten im Origami-Falten und im Führen von Hochgeschwindigkeitszügen, sich für inkompetent erklären, wenn es um die menschliche Fortpflanzung geht. Sie ziehen es vor, die Aufgabe Lehrern zu überlassen, die hoffentlich keine Gurkenzeichnungen als Metapher verwenden. Zumindest wissen sie jetzt, dass Schweigen keine wirksame Verhütungsmethode ist, auch wenn ihre Eltern das Gegenteil dachten.