Oxford implantiert im 3D-Druck hergestelltes Hirngewebe in lebende Mäuse

06. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Wissenschaftlern der Universität Oxford ist ein Durchbruch in der Neurowissenschaft gelungen, indem sie strukturiertes menschliches Hirngewebe in das Gehirn von Mäusen implantierten. Mithilfe von Stammzellen, 3D-Druck und Mikrofluidik schufen sie Schichten von kortikalem Gewebe, die sich in den Wirt integrierten, Verletzungen in Traumamodellen reduzierten und funktionelle neuronale Kommunikation herstellten.

Beschreibung: Mikrografie von 3D-gedrucktem menschlichem Hirngewebe, implantiert in ein Mausgehirn, mit integrierten kortikalen Schichten und sichtbaren funktionellen neuronalen Verbindungen.

Wie ein Gehirn in Schichten mit Mikrofluidik hergestellt wird 🧠

Das Team des Oxford Martin Programms für 3D-Druck zur Hirnreparatur kombinierte menschliche Stammzellen mit einer Mikrofluidik-Technik, um Schichten von kortikalem Gewebe abzulagern. Diese 3D-gedruckten Strukturen wurden in Mäuse mit Hirnverletzungen implantiert. Das Gewebe überlebte nicht nur, sondern stellte synaptische Verbindungen mit den Neuronen des Wirts her und reduzierte die Größe der Verletzungen. Die Forscher betonen, dass die Zellen eine mit dem Wirtsgehirn synchronisierte elektrische Aktivität zeigten.

Mäuse mit Ersatzneuronen: Das Ende der Ausreden 🐭

Jetzt haben Labormäuse einen weiteren Grund, sich zu beschweren: Nicht nur werden ihnen Substanzen injiziert und sie müssen Labyrinthe durchlaufen, sondern ihnen wird auch menschliches Gewebe implantiert, damit sie besser denken. Bald werden wir sehen, wie sie Urheberrechte für die Nutzung ihrer Ersatzneuronen fordern. Allerdings: Sollten diese Nagetiere eines Tages anfangen zu philosophieren, wissen wir, wen wir beschuldigen müssen.