Ornella Muti kehrt mit Mandicos Achtzigerjahre Science-Fiction nach Cannes zurück

24. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Ornella Muti kehrt zu den Filmfestspielen von Cannes zurück mit Roma Elastica von Bertrand Mandico in der Sektion Mitternachtsvorführungen. Die Schauspielerin, die bereits mit Titeln wie La stanza del vescovo und Cronaca di una morte annunciata über den roten Teppich schritt, hebt die Einzigartigkeit und den Mut des Films hervor, den sie mit dem Kino Ferreris vergleicht. Der Film spielt im Jahr 1982 und folgt Eddie Mars, einer alternden amerikanischen Schauspielerin, gespielt von Marion Cotillard, die nach Rom reist, um einen seltsamen Science-Fiction-Film zu drehen.

1980s film set in Rome at night, Marion Cotillard as Eddie Mars wearing retro sci-fi costume standing before a vintage film camera on a dolly track, crew members adjusting a large matte box lens, glowing neon lights from a futuristic city backdrop, Bertrand Mandico directing from a monitor showing grainy CRT footage, cinematic photorealistic style, warm amber and cool cyan lighting, smoke machines creating haze, retrofuturistic production design, 35mm film grain texture, dramatic shadows, technical filmmaking process visible

Analoge Dreharbeiten und praktische Effekte der 80er Jahre 🎞️

Mandico setzt auf einen handwerklichen technischen Ansatz, fernab von digitaler Übersättigung. Um das Genrekino der 80er nachzubilden, verwendete das Team Modelle, Transparente und optische Filter, die an gealtertes Zelluloid erinnern. Die Kameraführung erfolgte mit gebrauchten anamorphen Objektiven und einer Neonfarbpalette, die an italienische B-Produktionen erinnert. Der Ton, in Mono abgemischt, verstärkt diese Vintage-Textur, die die Erzählung umhüllt. Eine regelrechte Stilübung, die dem Technicolor und den praktischen Effekten der damaligen Zeit huldigt.

Eine Reise nach Rom mit Make-up und existenzieller Krise 🎭

Das Beste an Roma Elastica ist, dass es dich neben Science-Fiction auch auf eine Reise in ein Rom von 1982 mitnimmt, wo selbst der Trevi-Brunnen wie eine Z-Serie-Kulisse wirkt. Muti und Cotillard stehen vor einem so seltsamen Dreh, dass Fellini weinen würde. Und wenn deine Maskenbildnerin obendrein deine einzige Verbündete ist, dann ist Feierabend. Für alle, die das Kino vermissen, das sich selbst nicht so ernst nahm, ist dies die richtige Adresse.