OpenEvidence verlässt Europa wegen KI-Regulierung

01. May 2026 Publicado | Traducido del español

OpenEvidence, die KI-gestützte medizinische Suchmaschine, die von vier von zehn Ärzten in den USA genutzt wird, hat in der Europäischen Union und im Vereinigten Königreich das Handtuch geworfen. Das mit 12 Milliarden US-Dollar bewertete Unternehmen stellte seinen Dienst am 30. April 2026 ein. Der offizielle Grund: die regulatorische Unsicherheit in Europa, insbesondere die Einstufung seines Systems als KI mit hohem Risiko gemäß dem EU AI Act.

Eine Karte Europas mit einem roten Schloss, neben einem ausgeschalteten medizinischen Roboter und einem fallenden Balkendiagramm.

Der Algorithmus, der nicht Patient auf der legalen Intensivstation sein wollte 🏥

Das System von OpenEvidence analysiert Krankenakten, Artikel und Echtzeitdaten, um Diagnosen und Behandlungsvorschläge zu liefern. Der EU AI Act würde es in die Kategorie mit hohem Risiko einstufen, was ständige Audits, algorithmische Transparenz und Bewertungen auf Verzerrungen erfordert. Die Erfüllung dieser Anforderungen bringt Betriebs- und Rechtskosten mit sich, die das Unternehmen für den europäischen Markt als unverhältnismäßig erachtete. Die Entscheidung spiegelt ein Muster wider: Technologieunternehmen ziehen es vor, sich zurückzuziehen, bevor sie ihre Modelle an regulatorische Rahmenbedingungen anpassen, die sie als mehrdeutig betrachten.

Europa zieht es vor, dass Ärzte die Kristallkugel befragen 🔮

Die EU hat es geschafft, dass ein Werkzeug, das bei der Diagnose von Krankheiten hilft, aus ihren Grenzen verschwindet. Jetzt müssen europäische Ärzte wieder auf ihren Instinkt, auf medizinische Fachzeitschriften aus Papier oder, warum nicht, auf Tarotkarten vertrauen. OpenEvidence nimmt seine 12 Milliarden mit nach Hause und hinterlässt Europa mit einer so strengen Regulierung, dass sogar die künstlichen Intelligenzen fliehen. Zumindest können die Bürokraten in Brüssel ruhig schlafen: Kein Algorithmus wird ihnen den Job stehlen.