OpenAI hat Ende April still und leise seine Nutzungsbedingungen für Nutzer in den USA aktualisiert. Das Unternehmen definiert ChatGPT nun als eine Werbeplattform. Nutzer des kostenlosen Tarifs und des Abonnements ChatGPT Go für 8 Dollar pro Monat stimmen zu, dass ihre Unterhaltungen analysiert werden, um personalisierte Werbung anzuzeigen. Der Algorithmus verwendet den Verlauf der Anfragen und die Anzeigenbetrachtung, aber Werbetreibende erhalten nur aggregierte Statistiken.
Persönliche Daten und externe Kontakte im Visier von OpenAI 🔍
Die experimentelle Werbefunktion ist nun kommerziell. Darüber hinaus können Nutzer ihr Adressbuch hochladen, um Kontakte zu finden, die ChatGPT nutzen. Dies gewährt OpenAI Zugriff auf die Kontaktinformationen von Personen, die ihre Produkte nicht nutzen, ohne die Möglichkeit, dem zu widersprechen. Das System analysiert den Verlauf der Anfragen und die Anzeigenbetrachtung, um die Erfahrung zu personalisieren. Werbetreibende erhalten keine persönlichen Daten oder Chatverläufe, sondern nur aggregierte Statistiken.
Das Adressbuch, der neue Reisepass zur Werbung 📖
Jetzt kannst du dein Adressbuch hochladen, um Freunde auf ChatGPT zu finden. Was dir nicht gesagt wird, ist, dass OpenAI auch deine Kontakte kennt, die den Dienst nie genutzt haben. Sie können dem nicht widersprechen. Wenn also deine Großtante eine Werbung für Erwachsenenwindeln in ihrer E-Mail erhält, gib nicht dem Algorithmus die Schuld. Gib deiner Cousine die Schuld, die das Familienadressbuch ohne Erlaubnis hochgeladen hat.