Die WHO hat Alarm geschlagen angesichts eines Ausbruchs des Ebola-Bundibugyo-Virus im Osten des Kongo. Mit 134 Todesfällen und über 500 Verdachtsfällen hat sich das Virus wochenlang still verbreitet, weil die Teams nach dem häufigeren Stamm suchten. Die Ansteckungsgeschwindigkeit übertrifft die Erwartungen.
Drohnen und tragbare PCR-Geräte: Die Technologie, die zu spät kam 🚁
Schnelldiagnosesysteme wie die tragbaren PCR-Geräte GenExpert können Ebola in 45 Minuten nachweisen. Zudem sind Drohnen zur Probenlieferung bereits in abgelegenen Regionen Afrikas im Einsatz. Doch bei diesem Ausbruch wurden sie nicht rechtzeitig eingesetzt. Der Bundibugyo-Stamm erfordert spezifische Tests, die in den anfänglichen Kits nicht enthalten waren. Der Mangel an technologischer Koordination kostete wochenlange Verzögerungen.
Das Virus, das sich tarnte, während sie nach seinem berühmten Cousin suchten 🦠
Während die Gesundheitsteams nach dem Standard-Ebola suchten, gönnte sich das Bundibugyo ein paar Wochen Urlaub im Osten des Kongo. Lautlos, wie dieser Kollege, der nicht auf den Listen steht, aber am Ende immer auf dem Foto ist. Jetzt rennt die WHO ihm hinterher, mit der gleichen Effizienz wie ein kostenloses Antivirenprogramm bei einer Ransomware.