Einem Archäologenteam ist es in Laos gelungen, die Überreste von mindestens 37 Menschen in einem zwei Meter breiten Steinkrug zu entdecken. Der in der Zeitschrift Antiquity veröffentlichte Fund ist über tausend Jahre alt und deutet darauf hin, dass die Ebene der Krüge als komplexe Begräbnisstätte für den Ahnenkult diente.
Datierungstechnologie und Analyse von Knochenresten 🧬
Die Forscher nutzten Radiokohlenstoffdatierung und Analysen alter DNA, um die Überreste zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigen, dass der Krug über Generationen hinweg wiederverwendet wurde und dabei Körper aus verschiedenen Epochen ansammelte. Dieser mehrgenerationale Bestattungsprozess stützt die Theorie, dass die Tausenden von Krügen, die im Norden von Laos verstreut sind, einen gemeinsamen Bestattungszweck hatten und nicht, wie zuvor spekuliert, für Lagerungs- oder Kochrituale genutzt wurden.
Der exklusivste Krug der Vorgeschichte 😂
Stell dir vor, du hast einen so großen Krug, dass er nicht in deine Küche passt, aber dafür 37 Verwandte. Archäologen glauben, dass es sich um eine Begräbnisstätte handelte, obwohl man meinen könnte, es sei der erste Knochenrecyclingbehälter. Zumindest wissen wir jetzt, dass unsere Vorfahren nicht nur Töpferei betrieben, sondern auch einen sehr effizienten Platzsparplan für Bestattungen hatten.