Noctua aktualisiert seinen Vorzeigekühler mit der zweiten Generation des NH-D15. Das neue Modell verfügt über acht Kupfer-Heatpipes und Lüfter aus Flüssigkristallpolymer, einem Material, das höhere Steifigkeit und geringere Vibrationen verspricht. Ziel ist es, die Temperaturen der anspruchsvollsten CPUs unter Kontrolle zu halten, ohne auf die für die österreichische Marke charakteristische Leise zu verzichten.
Acht Heatpipes und Flüssigkristallpolymer-Lüfter: die technische Evolution 🔧
Der NH-D15 G2 verdoppelt die Anzahl der Heatpipes im Vergleich zu seinem Vorgänger von vier auf acht. Die NF-A15 Lüfter verfügen über Rotorblätter aus Flüssigkristallpolymer, einem Material, das Verformungen bei hohen Drehzahlen reduziert und einen stabilen Luftstrom aufrechterhält. Die CPU-Kontaktbasis wurde mit Offset-Drucktechnologie neu gestaltet, um die Wärmeübertragung zu optimieren. All dies ist in einem Format verpackt, das weiterhin zwei Aluminiumtürme belegt.
Wenn dein Kühler mehr kostet als ein halber Computer 💸
Noctua ist es gelungen, dass ein Metallblock mit Lüftern so viel kostet wie eine Mittelklasse-CPU. Der NH-D15 G2 wird für etwa 150 Euro auf den Markt kommen – eine Summe, die so manchen beim Zusammenbau seines PCs zum Nachdenken bringen wird. Aber hey, wenn dein Prozessor 100 Grad erreicht und das Lüftergeräusch wie ein Föhn klingt, ist es vielleicht an der Zeit, sich zu fragen, ob Stille einen Preis hat. Noctuas Antwort ist klar: Ja, und zwar 150 Mäuse.