Regisseur Nathan Greno hat die Details der komplexen Entwicklung von Swapped, seinem neuen Animationsfilm bei Netflix, enthüllt. Ursprünglich als Powerless konzipiert, eine Teenager-Superheldengeschichte, die sich auf Empathie konzentriert, verhedderte sich das Projekt in einer verwirrenden Handlung. Während eines entscheidenden Meetings gab Greno das Problem gegenüber John Lasseter zu und bat darum, von vorne zu beginnen, und erhielt grünes Licht für eine radikale Änderung.
Von Superhelden zu Kreaturen: die technische Wende von Skydance 🎬
Die Lösung, um die Klischees menschlicher Verwandlung zu vermeiden, kam von Lasseter, der vorschlug, die menschlichen Figuren komplett zu entfernen. Diese Änderung zwang das Team dazu, jede Szene, jede Figur und jede narrative Dynamik aus einer tierischen Perspektive neu zu gestalten. Die Entscheidung erforderte einen erheblichen technischen Aufwand in Animation und Drehbuch und lenkte den ursprünglichen Teenager-Ton in einen abstrakteren, visuelleren Ansatz um, bei dem Empathie ohne menschliche Gesichter ausgedrückt werden musste.
Lasseter: Wenn dein Chef dir sagt, du sollst die Menschen löschen 😅
Stell dir vor, du kommst zu einem Meeting, gibst zu, dass dein Film ein Desaster ist, und dein Chef antwortet dir: Okay, aber nimm alle Menschen raus. So geschah es bei Skydance. Greno wechselte von der Regie eines Teenager-Superheldenfilms zur Inszenierung eines Tierdramas ohne einen einzigen Zweibeiner in Sicht. Wenigstens ersparten sie sich so das Dilemma, echte Schauspieler für die Synchronisation auszuwählen.