Hideo Jojo fängt die Essenz klassischer Slasher-Filme ein, um Jiro Sato als einen verfluchten Mörder zu präsentieren, dessen Chaos seine Hauptwaffe ist. Ihm gegenüber steht ein erfahrener Polizist, der versucht, in einer Gewaltspirale Ordnung zu schaffen, die den Zuschauer in Atem hält. Allerdings wechselt der Film zwischen Momenten echter Spannung und erzählerischen Abschnitten, die seinen Zusammenhalt brechen, und hinterlässt so eine unterhaltsame, aber unausgewogene Erfahrung.
Die Regie von Hideo Jojo: Erfolge und sichtbare Nähte 🎬
Jojo setzt auf eine Inszenierung, die die Unmittelbarkeit der Gewalt bevorzugt, indem er Nahaufnahmen und einen nervösen Schnitt verwendet, um den Geist des Mörders widerzuspiegeln. Satoros entfesselte Darstellung ist der Motor des Films, aber das Drehbuch hält dieses Tempo nicht. Die Übergänge zwischen Actionszenen und Charakterentwicklung wirken abrupt, und einige erklärende Dialoge bremsen den Schwung. Technisch ist es solide, aber das Fehlen eines soliden narrativen Bogens belastet das Gesamtbild.
Der perfekte Mörder... um den Abwasch zu vergessen 🔪
Jiro Sato hat die Energie von jemandem, der seit drei Tagen nicht geschlafen hat und Maschinenkaffee getrunken hat. Sein Chaos ist so unberechenbar, dass man sich fragt, ob der Drehbuchautor ihn ebenfalls aus den Augen verloren hat. Während der Polizist ihn verfolgt, kann der Zuschauer raten, ob die nächste Szene Sinn ergibt oder ein falscher Handlungsschrecken ist. Ideal zum Anschauen zu Hause, wo man pausieren und sich fragen kann: Was hatte das damit zu tun?