Muskeln aus dem 3D-Drucker: Die weiche Zukunft der Robotik

24. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Ein Team der Harvard University hat mithilfe von 3D-Druck künstliche Muskeln entwickelt, die die Flexibilität biologischer Muskeln nachahmen. Diese weichen Aktoren können sich präzise biegen, dehnen und verdrehen und bringen die Soft-Robotik sowie Prothesen natürlicheren und sichereren Bewegungen für die menschliche Interaktion näher.

Eine Roboterhand mit 3D-gedruckten weichen künstlichen Muskeln, die sich zusammenziehen und verdrehen, durchscheinende Silikonaktoren, die sich bei Präzisionsbewegungen wölben, ein Laptop mit einer Echtzeit-Steuerungssoftware-Oberfläche, Labormikroskop und Kalibrierungswerkzeuge neben dem Prototyp, blaue LED-Anzeigen auf einer Mikrocontrollerplatine, fotorealistische technische Visualisierung, Makrolinsenfokus auf sich dehnende Muskelfasern, dramatisches Seitenlicht mit scharfen Schatten, metallisches Roboterskelett im Kontrast zu flexiblem organischem Material, hyperdetaillierte Oberflächentextur des gedruckten Polymers, cineastischer technischer Illustrationsstil

Interne Kanäle für pneumatische und hydraulische Aktivierung 💧

Die Technik integriert während des Drucks interne Kanäle, die es den Muskeln ermöglichen, durch Luft- oder Flüssigkeitsdruck aktiviert zu werden. Durch die Programmierung der Geometrie und Verteilung dieser Kanäle steuern die Forscher die Richtung und das Ausmaß der Bewegung präzise. Dies eliminiert starre Komponenten und verbessert die Anpassungsfähigkeit medizinischer und assistiver Geräte, die nun sanfter und energieeffizienter arbeiten können.

Adieu, Metallgreifer; hallo, hydraulische Umarmungen 🤖

Auch wenn diese Muskeln Ihr Auto nicht anheben oder Ihnen Superkräfte verleihen werden, versprechen sie zumindest, dass der Assistenzroboter Ihnen beim Reichen der Suppe keinen blauen Fleck hinterlässt. Und falls sie eines Tages so programmiert werden, dass sie kitzeln, sollen sie bitte rechtzeitig Bescheid geben. In der Zwischenzeit schreitet die Soft-Robotik voran, damit die Cyborgs der Zukunft nicht zwischen starr oder nutzlos wählen müssen.