Das polnische Studio Fumi Games präsentiert Mouse: P.I. For Hire, einen Ego-Shooter, der mit der visuellen Überreizung moderner Titel bricht. Inspiriert von der Animation der Fleischer Studios und dem Schwarzweiß des Film Noir, setzt das Spiel auf eine Vintage-Ästhetik. Seine Schöpfer, Michal Rostek und Mateusz Michalak, wollten die Essenz von Klassikern wie Doom und Quake wieder aufleben lassen, jedoch mit einer karikaturesken und düsteren Note.
Klassische Animation mit moderner Engine: Die technische Herausforderung von Fumi Games 🎬
Um das Aussehen eines Zeichentrickfilms der 30er Jahre zu erreichen, entwickelte das Team ein Animationssystem, das die 3D-Modelle in Echtzeit verzerrt und so das Dehnen und Stauchen des Rubber-Hose-Stils imitiert. Es ist kein einfacher Filter; jede Bewegung des Protagonisten, vom Sprung bis zum Schuss, wird neu berechnet, um wie ein Einzelbild aus einem Popeye-Kurzfilm zu wirken. Die Unity-Engine übernimmt das Rendern der Umgebung in Schwarzweiß, während die Gegner übertriebene Posen einnehmen, bevor sie beim Tod schmelzen – eine direkte Anspielung auf die unmögliche Physik jener Zeit.
Endlich ein FPS, bei dem man keinen 8K-Monitor braucht, um den Feind zu sehen 🎯
In einer Welt, in der jeder neue Shooter eine Grafikkarte verlangt, die mehr kostet als ein Gebrauchtwagen, kommt Mouse, um uns daran zu erinnern, dass zwei Farben und ein wenig Fantasie ausreichen. Seine Schöpfer behaupten, dass moderne FPS überstimulierend sind; im Grunde haben sie ein Spiel gemacht, das deine Netzhaut nicht schädigt. Jetzt fehlt nur noch, dass die Puristen sich beschweren, dass der Hut des Detektivs nicht mit realistischer Hutphysik rotiert.