Der Präsident der Regionalregierung, Juanma Moreno, hat die Zentralregierung um Genehmigung gebeten, die Wassersysteme von La Colada und Sierra Boyera zu verbinden. Die Infrastruktur soll die Wasserversorgung in Los Pedroches sicherstellen, einer Region, die unter wiederkehrenden Dürren leidet. Die Verbindung würde es ermöglichen, Ressourcen zwischen beiden Stauseen zu transferieren und so die Versorgung für den menschlichen und landwirtschaftlichen Verbrauch in einem Gebiet zu optimieren, in dem Wasser für die lokale Entwicklung lebenswichtig ist.
Rohre und Ventile gegen die Wüste 💧
Technisch gesehen beinhaltet die Verbindung die Installation einer mehrere Kilometer langen Pipeline mit Pumpstationen und Regelventilen. Das Projekt würde es ermöglichen, Wasser aus dem Stausee La Colada, der eine größere Kapazität hat, nach Sierra Boyera zu leiten, das in Trockenzeiten unter Defiziten leidet. Geschätzt wird ein übertragbarer Durchfluss von bis zu 200 Litern pro Sekunde, ausreichend, um den Grundbedarf der Bevölkerung und der extensiven Viehwirtschaft zu decken. Das Bauvorhaben erfordert vor seiner Genehmigung eine detaillierte hydrologische Studie und einen Umweltverträglichkeitsbericht.
Die Kuh Blanca, 750 Kilo hydraulische Geduld 🐄
Während die Politiker über Genehmigungen und Rohre diskutieren, grast die Kuh Blanca aus Los Pedroches weiter mit ihrem unbezähmbaren Wesen. Mit vier Kälbern auf dem Buckel wartet dieses 750 Kilo schwere Tier darauf, dass das Wasser kommt, bevor sie selbst mit den Hufen einen Brunnen graben muss. Vielleicht sollte die Regierung die Kuh konsultieren: Sie verwaltet seit Jahren ihre eigenen Ressourcen, ohne dass sie Umweltverträglichkeitsberichte benötigt. In der Zwischenzeit bleibt sie standhaft und trinkt weniger als so manche Rede.