Morbid: das Buch, das die Mythen der Langlebigkeit entzaubert

23. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Saul Justin Newman hat Morbid veröffentlicht, ein Buch, das die Betrügereien in der Langlebigkeitswissenschaft aufdeckt. Mit Humor und Daten enthüllt er, dass viele Geschichten über Hundertjährige falsch sind, wie die von Irma Borgoglio, die bereits tot war, während ihr Sohn ihre Rente kassierte. Er entzaubert auch den Mythos der Blauen Zonen und kritisiert die Anti-Aging-Medizin.

Laboritsch mit alten Dokumenten und einem Laptop, der Volkszählungsdaten anzeigt, eine Hand, die eine Lupe über eine Sterbeurkunde von 1990 hält, neben einem Foto einer älteren Frau, einem aktuellen Kalender mit dem Datum 2023, einer Kaffeetasse mit humorvollen Sprechblasen, einem Hintergrundregal mit Wissenschafts- und Statistikbüchern, dokumentarischer Filmstil, dramatische Schreibtischbeleuchtung, gealterte Papierstruktur, technisches Fotorealismus

Der statistische Fehler, der die Datenbanken der Supercentenarians zum Einsturz bringt 📊

Newman wendet statistische Strenge an, um zu beweisen, dass die Aufzeichnungen über Supercentenarians voller Fehler sind. In Blauen Zonen wie Okinawa hatten viele angebliche Langlebige mangelhafte Geburtsregister oder waren aus Volkszählungen gestrichen worden. Der Autor weist darauf hin, dass fehlende dokumentarische Überprüfung und wirtschaftliche Anreize (Renten) zu überhöhten Daten führen. Seine Arbeit brachte ihm 2024 einen Ig-Nobelpreis ein, weil er diese Fehler in den Registrierungssystemen aufdeckte.

Nein, Resveratrol wird dich nicht unsterblich machen (und deine Rente wird auch nicht so lange halten) 💊

Newman wettert auch gegen Medikamente wie Resveratrol, dieses Wundermolekül, das ewige Jugend versprach. Spoiler: Es funktioniert nicht. Das Buch zeigt, dass die Anti-Aging-Industrie mit schlecht konzipierten Studien heiße Luft verkauft. Währenddessen kassierte jemand in einer Blauen Zone die Rente seiner toten Großmutter. Vielleicht ist das Geheimnis der Langlebigkeit nicht die Diät, sondern ein Kind zu haben, das gut Buch führen kann.