Die 3D-Technologie ermöglicht es Aktuaren, komplexe Schadens- und Sterblichkeitsdaten zu visualisieren. Anstelle von flachen Tabellen werden volumetrische Modelle erstellt, die die Häufigkeit und Schwere von Ereignissen darstellen. Beispielsweise kann eine 3D-Karte einer seismischen Zone die Wahrscheinlichkeit des Einsturzes von Gebäuden zeigen, wobei Variablen wie Höhe und Materialien integriert werden. Dies erleichtert die Berechnung von Versicherungsprämien mit höherer räumlicher Genauigkeit. Es ist eine Ergänzung, kein Ersatz, für traditionelle statistische Modelle.
Wesentliche Werkzeuge für die versicherungsmathematische Simulation in 3D 🛠️
Um zu beginnen, benötigt man parametrische Modellierungssoftware wie Rhinoceros 3D oder Grasshopper, die es ermöglichen, numerische Daten mit Geometrien zu verknüpfen. Ein Aktuar kann Python mit Bibliotheken wie PyMesh oder Blender verwenden, um Risikooberflächen zu generieren. Programme wie Tableau oder Power BI bieten 3D-Visualisierung von versicherungsmathematischen Dashboards. Der typische Ablauf umfasst den Export von Daten aus R oder SAS, deren Verarbeitung in einer 3D-Engine und die Erstellung volumetrischer Wärmekarten. Die Hardware erfordert eine GPU mit mindestens 4 GB VRAM.
Der Tag, an dem der Aktuar einen 3D-Drucker für das Büro bestellte 😂
Stellen Sie sich den Aktuar vor, der eine Sterblichkeitspyramide in 3D druckt, um sie dem Chef zu zeigen. Der Chef hält sie für einen Briefbeschwerer und bestellt einen für jeden Schreibtisch. Dann modelliert der Aktuar ein Schadensdiagramm in Donut-Form und druckt es aus. Das Ergebnis: ein Plastik-Donut, den niemand isst, und eine Besprechung, in der diskutiert wird, ob die rote Farbe Verluste oder nur eine schlechte Filamentkalibrierung anzeigt. Am Ende landet der 3D-Drucker in der Ecke, neben dem Taschenrechner von 1985.