Miyamoto enthüllt: Die Zelda-Zeitleiste war für Nintendo nie eine Priorität

04. May 2026 Publicado | Traducido del español

Shigeru Miyamoto, der Schöpfer der Zelda-Reihe, hat gestanden, dass Nintendo ein riesiges Dokument mit der vollständigen Chronologie der Spiele aufbewahrte. Für ihn war diese Aufzeichnung jedoch nicht relevant. In einem kürzlichen Interview erklärte er, dass die Priorität stets auf dem Gameplay und der Spielerfahrung lag, nicht auf der Erzählung. Jeder neue Titel erzählt eine unabhängige Geschichte, und das Wesentliche ist, dass die Spieler ohne Komplikationen eintauchen können.

Ein altes, verstaubtes Dokument mit der Zelda-Zeitleiste, neben einem Controller und einem leuchtenden Triforce.

Die Entwicklung von Zelda: Gameplay vor Geschichte 🎮

Jahrelang spekulierten die Fans über die zeitliche Reihenfolge von Titeln wie Ocarina of Time oder Skyward Sword. Miyamoto stellt klar, dass dieses interne Dokument zwar existierte, das Entwicklungsteam es jedoch nie als strenge Richtlinie verwendete. Die Priorität lag auf dem Design flüssiger Spielmechaniken und interaktiver Welten. Die Geschichte wurde später angepasst, als flexibler Rahmen. Dies erklärt, warum einige Spiele lose Verbindungen oder Widersprüche aufweisen: Der Spaß des Spielers stand stets über der zeitlichen Kohärenz.

Die Zelda-Chronologie: Die Schatzkarte, die niemand benutzte 🗺️

Es stellt sich also heraus, dass Nintendo eine chronologische Schatzkarte hatte, aber Miyamoto behandelte sie wie einen Wandschmuck. Während die Fans darüber diskutierten, ob Link derselbe wiedergeborene Held oder ein entfernter Cousin ist, dachten die Entwickler nur darüber nach, wie sie das neue Wasserpuzzle weniger nervig gestalten könnten. Am Ende ist die große Zelda-Chronologie wie die Bedienungsanleitung eines schwedischen Möbelstücks: Sie existiert, aber niemand befolgt sie buchstabengetreu.