Miyamoto enthüllt: Die Zelda-Zeitleiste war für Nintendo keine Priorität

14. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Shigeru Miyamoto, der Schöpfer der Zelda-Saga, hat gestanden, dass Nintendo ein riesiges Dokument mit der vollständigen Chronologie der Spiele aufbewahrte. Für ihn war diese Aufzeichnung jedoch nicht relevant. In einem kürzlichen Interview erklärte er, dass die Priorität stets das Gameplay und das Spielerlebnis waren, nicht die Erzählung. Jeder neue Titel erzählt eine eigenständige Geschichte, und das Wesentliche ist, dass die Spieler ohne Komplikationen eintauchen können.

Ein altes, verstaubtes Dokument mit der Zelda-Zeitleiste, neben einem Controller und einem leuchtenden Triforce.

Die Entwicklung von Zelda: Gameplay über Geschichte 🎮

Jahrelang spekulierten die Anhänger über die zeitliche Reihenfolge von Titeln wie Ocarina of Time oder Skyward Sword. Miyamoto stellt klar, dass, obwohl dieses interne Dokument existierte, das Entwicklungsteam es nie als strenge Richtlinie verwendete. Die Priorität lag darin, flüssige Spielmechaniken und interaktive Welten zu entwerfen. Die Geschichte wurde später angepasst, als flexibler Rahmen. Dies erklärt, warum einige Spiele lose Verbindungen oder Widersprüche aufweisen: Der Spielspaß stand stets über der zeitlichen Kohärenz.

Die Zelda-Chronologie: die Schatzkarte, die niemand benutzte 🗺️

Es stellt sich also heraus, dass Nintendo eine chronologische Schatzkarte hatte, aber Miyamoto behandelte sie wie eine Wanddekoration. Während die Fans darüber debattierten, ob Link derselbe wiedergeborene Held oder ein entfernter Cousin ist, dachten die Entwickler nur darüber nach, wie sie das neue Wasserpuzzle weniger nervig gestalten könnten. Letztendlich ist die große Zelda-Chronologie wie die Bedienungsanleitung eines schwedischen Möbelstücks: Sie existiert, aber niemand hält sich sklavisch daran.