Minería 3D: digitale Kartierung des Untergrunds

16. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Die 3D-Technologie verändert den Bergbau, indem sie die Modellierung von Adern und Hohlräumen vor dem Bohren ermöglicht. Ein klares Beispiel ist der Einsatz von LIDAR-Scannern in Tunneln zur Erzeugung präziser Punktwolken. Dies reduziert Einsturzrisiken und optimiert die Gewinnung, da genau bekannt ist, wo angesetzt werden muss. Zu den erforderlichen Programmen gehören Surpac für die Planung, Micromine für die geologische Modellierung und CloudCompare für die Verarbeitung von Scandaten.

Ein beleuchteter Minentunnel mit einem blauen LIDAR-Scanner, der eine digitale Punktwolke auf Felsadern und Hohlräume projiziert.

Laserscanning und digitale Zwillinge im Bergbaubetrieb 🚀

Der Workflow beginnt mit einem Scanner wie dem Leica BLK360, der Millionen von Punkten pro Sekunde erfasst. Diese Daten werden in Cyclone REGISTER verarbeitet, um die Aufnahmen auszurichten und ein 3D-Netz zu erzeugen. Anschließend importiert Software wie Datamine Studio RM dieses Netz, um Materialvolumen zu berechnen und Sicherheitsböschungen zu entwerfen. Die Genauigkeit erreicht den Zentimeterbereich, was Überaushub vermeidet und Sprengstoff spart. Das Ergebnis ist ein digitaler Zwilling der Arbeitsfront, der nach jeder Sprengung aktualisiert wird.

Der digitale Bergmann: Wenn die Spitzhacke zum Klick wird ⛏️

Früher verließ sich der Bergmann auf seinen Riecher, um Adern zu finden, heute vertraut er auf einen Laptop, der ihm sagt, dass sich 47 Meter östlich Gold befindet. Allerdings trägt der PC keine Erzsäcke und hält den Staub nicht so aus wie ein alter Helm. Am schlimmsten ist es, wenn die Software sich mitten in einer Sprengung aktualisiert und das 3D-Modell einfriert. Wenigstens kann man bei einem kaputten Bildschirm dem Gelände die Schuld geben und nicht der eigenen Zielgenauigkeit.