Der Bürgermeister von Anna, Miguel Marín, hat sich mit seinem ersten Werk mit dem Titel Zwischen Wasser und Feuer in die literarische Welt begeben. Wie er erklärte, erkundet das Buch eine alltägliche Geschichte, die sich auf Menschen, Wiedersehen und Emotionen konzentriert, die oft schwer auszudrücken sind. Marín beschreibt den Text als eine einfache und zugängliche Lektüre, die Frucht vieler Nächte, die dem Schreiben, Korrigieren und Zweifeln gewidmet waren, aber auch der Freude, das Projekt abgeschlossen zu sehen.
Von der Stadtverwaltung zur Erzählkunst: der Schreibprozess ✍️
Marín hat seine politische Arbeit mit der kreativen Tätigkeit verbunden und gestanden, dass der Roman ihn viele nächtliche Stunden in Anspruch genommen hat. Der Autor weist darauf hin, dass der Prozess mehrere Überarbeitungen und Momente der Unsicherheit beinhaltete, wobei eine klare Sprache und eine kurze Struktur priorisiert wurden. Obwohl er keine spezifischen digitalen Werkzeuge nennt, deutet das Ergebnis auf einen handwerklichen Ansatz hin: Papier, Kugelschreiber und Geduld, um eine Geschichte zu formen, die ohne technische Schnörkel den einfachen Leser erreichen soll.
Politiker schreibt Buch: Strategie oder Berufung? 🤔
Dass ein Bürgermeister einen Roman veröffentlicht, weckt immer Verdacht: Die einen werden sagen, es diene der Imagepflege, andere, er brauche eine Beschäftigung für langweilige Gemeinderatssitzungen. Doch Marín versichert, er habe nur eine menschliche Geschichte erzählen wollen, ohne Wahlfallen. Allerdings wird man sehen müssen, ob sich das Buch eher am Rathauseingang oder in der Buchhandlung verkauft. Klar ist: Zwischen Wasser und Feuer hat sich der Politiker entschieden, sich mit Tinte nass zu machen.