Miel versus Zucker: das süße Dilemma, das deine Glukose nicht erwartet

13. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Honig versüßt seit Jahrhunderten das Leben und verspricht Gesundheit, aber nicht jeder Honig ist gleich. Während raffinierter weißer Zucker einen glykämischen Index (GI) von 65 hat, kann Honig je nach Blütenherkunft von bescheidenen 32 bis zu gefährlichen 85 reichen. Diese Schwankung hängt von der Mischung aus Glukose und Fruktose sowie von Verbindungen wie Phenolsäuren und Flavonoiden ab, die die Zuckeraufnahme verlangsamen.

Zwei Gläser, Honig und Zucker, auf einer Waage; Hintergrund aus Wabe und weißen Kristallen, symbolisieren das glykämische Dilemma.

Das chemische Profil von Honig und seine Auswirkungen auf die Entwicklung von Süßungsmitteln 🧪

Im technologischen Bereich ist roher Honig aufgrund seiner Antioxidantien interessant, die Schutz vor Krankheiten bieten könnten. Die Nachbildung seiner Eigenschaften in künstlichen Süßungsmitteln ist jedoch komplex. Das Verhältnis von Glukose und Fruktose variiert je nach Blüte und Verarbeitung und beeinflusst den GI. Während Apfelhonig einen niedrigen GI hat, treibt griechischer Thymianhonig die Werte in die Höhe. Phenolsäuren und Flavonoide bieten einen Bonus, gleichen jedoch die Kalorienbelastung nicht aus.

Roher Honig: Das Superfood, das dein Baby nicht einmal riechen sollte 🍼

Roher Honig bewahrt all seine magischen Verbindungen, beherbergt aber auch einen ungebetenen Gast: das Bakterium Clostridium botulinum. Für Erwachsene ist es harmlos, aber bei Säuglingen unter einem Jahr produziert es ein Toxin, das sie direkt ins Krankenhaus bringt. Also, wenn dein Kind krabbelt und das Glas sieht, versteck es lieber. Sag später nicht, wir hätten nicht gewarnt: Antioxidantien sind gut, aber eine Gastroenteritis ist nicht so toll.