Metas Vorschlag, künstliche Intelligenz zur Identifizierung Minderjähriger in seinen sozialen Netzwerken einzusetzen, sorgt für Debatten unter Experten. Während das Unternehmen Jugendliche schützen will, warnen Fachleute, dass das System umfangreiche personenbezogene Daten sammeln müsse, was invasiv sein könnte. Die Forscherin Nina Kolleck weist darauf hin, dass die Funktionsweise der KI von detaillierten Datenprofilen abhängt, und der Forscher Andy Przybylski gibt an, dass dies keine Sicherheit garantiert, sondern vielmehr Listen mit verifizierten Werbezielgruppen erstellt.
Profilanalyse und Knochenstruktur mittels KI 🤖
Metas System plant, Beiträge, Biografien und sogar die Knochenstruktur auf Fotos zu analysieren, um Nutzer zu identifizieren, die ihr Alter verheimlichen. Das Unternehmen gibt an, seine künstliche Intelligenz nicht mit Daten von unter 13-Jährigen zu trainieren, obwohl der Umfang der Analyse Zweifel aufwirft. Die Technologie basiert auf Modellen der Mustererkennung und des maschinellen Lernens, doch Kritiker weisen darauf hin, dass die Erfassung biometrischer und verhaltensbezogener Daten die Privatsphäre Jugendlicher verletzen könnte, ohne eine wirksame Lösung gegen Alterslügen zu bieten.
Metas KI: jetzt auch Knochendetektivin 🦴
Denn klar, die Lösung dafür, dass ein Minderjähriger nicht über sein Alter lügt, ist, dass die KI ihm die Gesichtsknochen vermisst. Als ob alle Teenager vor dem Posten eines Selfies einen Knochenscan durchlaufen würden. Bald wird Meta dich statt nach einem Foto des Personalausweises um ein Röntgenbild im Profil bitten. Aber klar, wenn du volljährig bist, keine Sorge: Deine Gesichtsdaten dienen nur dazu, dir noch mehr Werbung für Anti-Falten-Cremes zu verkaufen.