Meta hat eine ungewöhnliche Drohung auf den Tisch gelegt: Facebook und Instagram in New Mexico zu schließen, falls ein Richter Maßnahmen wie Altersverifizierung und Algorithmusänderungen anordnet. Das Unternehmen behauptet, die Forderungen des Bundesstaates vor dem Prozess am 4. Mai seien technisch undurchführbar und könnten Millionen von Nutzern betreffen.
Die technischen Herausforderungen hinter den rechtlichen Forderungen 🛠️
Die effektive Altersverifizierung, die Änderung von als süchtig machend geltenden Funktionen und die Erkennung von 99% des Materials über sexuellen Kindesmissbrauch sind die Kernpunkte des Konflikts. Meta behauptet, dass die Implementierung dieser Filter mit absoluter Genauigkeit auf globaler Ebene undurchführbar sei, da die aktuellen Systeme auf maschinellem Lernen mit nicht vernachlässigbaren Fehlermargen basieren. Das Unternehmen argumentiert, dass der 99%-Standard willkürlich sei und es keine Technologie gebe, die ihn ohne massive Fehlalarme garantieren könne.
Das Ultimatum: Entweder lassen wir alles so, wie es ist, oder wir gehen Fortnite spielen 🎮
Die Haltung von Meta erinnert an ein Kind, das droht, seine Spielzeuge mitzunehmen, wenn man ihm nicht erlaubt, zu tun, was es will. Es ist kurios, dass ein Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 100 Milliarden US-Dollar behauptet, nicht in der Lage zu sein, das Alter eines Nutzers zu überprüfen, aber ihm dennoch millisekundengenau personalisierte Werbung anzeigen kann. Vielleicht besteht der nächste Schritt darin, die Rückgabe des Monopols auf jugendliche Ablenkung zu fordern.