Meta droht mit Schließung sozialer Netzwerke in New Mexico

13. May 2026 Veröffentlicht | Aus dem Spanischen übersetzt

Meta hat eine ungewöhnliche Drohung auf den Tisch gelegt: Facebook und Instagram in New Mexico zu schließen, falls ein Richter Maßnahmen wie Altersverifikation und Algorithmusänderungen anordnet. Das Unternehmen argumentiert, dass die Forderungen des Bundesstaates vor dem Prozess am 4. Mai technisch undurchführbar seien und Millionen von Nutzern betreffen könnten.

BESCHREIBUNG: Eine Karte von New Mexico mit roten Facebook- und Instagram-Symbolen, umgeben von Schließungswarnungen und einem digitalen Richter.

Die technischen Herausforderungen hinter den rechtlichen Forderungen 🛠️

Die effektive Altersverifikation, die Modifikation von als süchtig machend geltenden Funktionen und die Erkennung von 99% des Materials über sexuellen Kindesmissbrauch sind die Kernpunkte des Konflikts. Meta argumentiert, dass die Implementierung dieser Filter mit absoluter Präzision global nicht umsetzbar sei, da die aktuellen Systeme auf maschinellem Lernen mit nicht vernachlässigbaren Fehlermargen basieren. Das Unternehmen behauptet, der 99%-Standard sei willkürlich und es gebe keine Technologie, die ihn ohne massive Fehlalarme garantieren könne.

Das Ultimatum: Entweder lassen wir alles so, wie es ist, oder wir gehen Fortnite spielen 🎮

Die Haltung von Meta erinnert an ein Kind, das droht, seine Spielzeuge mitzunehmen, wenn man ihm nicht erlaubt, zu tun, was es will. Es ist kurios, dass ein Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 100 Milliarden US-Dollar behauptet, nicht in der Lage zu sein, das Alter eines Nutzers zu überprüfen, aber ihm dennoch millisekundengenau personalisierte Werbung anzeigen kann. Vielleicht besteht der nächste Schritt darin, das Monopol auf die Ablenkung von Jugendlichen zurückzufordern.