Scott McLaughlin und Álex Palou gehen als Hauptkandidaten für die Pole Position am Samstag in Indianapolis an den Start. Ihre Zeiten beim Fast Friday geben den Ton an. McLaughlin erzielte die schnellste Einzelrunde mit 232,674 mph, und sein Vier-Runden-Durchschnitt lag bei 232,576 mph. Palou blieb nicht zurück, mit einer ersten Runde von 232,532 mph, obwohl seine folgenden Runden den Durchschnitt auf 232,026 mph senkten, der zweite des Tages. Das Qualifying verspricht Spannung.
Die Entwicklung der Abstimmungen macht den Unterschied 🏎️
Die Teams haben am Fast Friday intensiv an der Feinabstimmung gearbeitet. McLaughlin fand ein nahezu perfektes Gleichgewicht zwischen Grip und Höchstgeschwindigkeit, was ihm erlaubte, in seinen vier Runden ein konstantes Tempo zu halten. Sein Auto, mit spezifischen aerodynamischen Einstellungen, um Abtrieb zu erzeugen, ohne auf den Geraden an Geschwindigkeit zu verlieren, war der Schlüssel. Palou hingegen entschied sich für eine aggressivere Konfiguration in der ersten Runde, verlor aber in den folgenden Runden an Konstanz. Die Ingenieure analysieren Telemetriedaten, um die Abstimmungen für das Qualifying zu verfeinern.
Die Kunst, in der ersten Kurve nicht zu crashen 😅
Zwischen dem Sehen, wer schneller ist und wer einen ruhigen Nerv behält, ist das Qualifying in Indianapolis wie eine Fahrprüfung, bei der der Lehrer eine Betonmauer ist. McLaughlin scheint mit geheimen Notizen gelernt zu haben, während Palou zeigte, dass er wie eine Rakete starten kann, sich dann aber daran erinnert, dass das Auto keine Ersatzbremsen hat. Am Ende kommt es nicht nur darauf an, schnell zu fahren, sondern auch darauf, nicht als Tourist auf der Tribüne zu landen.